Bei Umfüllarbeiten von Ammoniak aus Gasflaschen ist eine dieser Flaschen noch im Fahrzeug explodiert. Der Arbeiter der mit dem Entladen der Flaschen beschäftigt war, wurde aufgrund der Druckwelle ca. 1,5 m zurückgeschleudert und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle. Das durch die Explosion schlagartig freigewordene Ammoniak breitete sich in Form von Nebel in der Nähe aus und gefährdete dabei eine Kindergartenklasse welche sich auf dem nebenliegenden kleinen Eislaufplatz befand.
Durch die Wucht der Explosion wurde das Dach des Fahrzeuges ca 70 m weit auf die Eisfläche des großen Eisplatzes geschleudert, wo sich ebenfalls eine Gruppe von Oberschülern befand. Wie durch ein Wunder wurde hier niemand von den umherfliegenden Metallteilen verletzt. Der Deckel der Gasflasche flog einige hundert Meter durch die Luft und wurde bei der Baustelle der Umfahrungsstraße oberhalb Schwarzenbach gefunden.
Die Kinderdergartenkinder hat wohl ein großer Schutzengel vor schweren Verletzungen beschützt. Sie wurden alle zur Kontrolle in das Landeskrankenhaus Bozen eingeliefert woraus sie aber noch im Laufe des Tages entlassen werden konnten.
Der Eiswart welcher sich in unmittelbarer Nähe des Fahrzeuges aufhielt wurde ebenfalls durch die Druckwelle durch die Luft geschleudert, wurde aber nur leicht verletzt. Er erlitt jedoch einen großen Schock und musste betreut werden.
Im Einsatz war die ´Feuerwehren Auer und Neumarkt das WK Unterland, der Kommandant und ein Offizier der Berufsfeuerwehr sowie die Ordnungshüter, Amt für Umweltschutz, Amt für Arbeitssicherheit, Staatsanwalt und die Notfallseelsorge welche die Angehörigen betreute.


