Vom zuständigen Einsatzleiter wurde daher die Alarmstufe auf 3 erhöht wodurch zusätzlich die Feuerwehren von Auer, Montan, Tramin und Laag alarmiert wurden. Zusätzlich wurden noch die Feuerwehren von Salurn und Margreid alarmiert.
Durch den extrem starken Südwind drohten die Flammen auf den direkt angrenzenden Wald überzugreifen. Durch den raschen Einsatz konnte dieses jedoch verhindert werden. Der Löschangriff, welcher durch die starke Rauchentwicklung behindert wurde, konnte dann auf die Kompost- und Holzhäufen konzentriert werden, musste jedoch teilweise unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Der von der Berufsfeuerwehr eingesetzte Großraumlüfter brachte nicht den gewünschten Erfolg.
Nachdem der Brand gelöscht war musste mittels zweier Bagger die gesamte Kompostmasse umgegraben werden, damit auch die letzter Glutnester welche sich teilweise bis zu 5 m im Inneren der Häufen befanden gelöscht werden konnten. Diese Arbeiten waren gegen 02:30 abgeschlossen. Eine Brandwache blieb dann noch bis am Morgen vor Ort um ev. noch verbliebene Glutnester abzulöschen.
Der Sachschaden dürfte sich nur auf wenige tausend Euro belaufen. Trotz der teilweisen starken Geruchsbelästigung im ca. 3 km Nördlich liegenden Dorf bestand keine Gefahr für die Bevölkerung da es sich beim Brandstoff ausschließlich um Holz und Gartenabfälle handelte.


