Bei der Ankunft der ersten Fahrzeuge stellte sich die Lage jedoch komplexer dar. Auf der Höhe der Einfahrt in die Gewerbezone in der Au Nord im Süden Salurns war ein, mit 30.000 lt Diesel beladener, Tanklastwagen umgekippt und ist leck geschlagen.
Der Fahrer des LKW's war bereit aus dem Fahrzeug befreit und wurde durch das Weiße Kreuz versorgt. Er erlitt mittelschwere Verletzungen.
Der austretende Dieselkraftstoff wurde durch die ersteintreffenden Mannschaft mit Bindemittel eingedämmt um ein weiteres Ausbreiten und Abfließen in die Abflussschächte zu verhindern. Auch das Leck konnte durch Hebekissen rasch abgedichtet werden und somit das weitere Austreten von Diesel gestoppt werden.
Anschließend, wurde der noch im Tank verbliebene Kraftstoff, in einen in der Zwischenzeit angeforderten, weiteren Tanklastzug umgepumpt. Auch der Großteil des auf dem Asphalt ausgetretenen Kraftstoffs, konnte durch spezielle Pumpen aufgesaugt und in Behältern zwischengelagert werden. Ein Spezialunternehmen wird diesen entsorgen. Durch das rasche Eingreifen konnten größere Umweltschäden verhindert werden.
Für die Dauer der Aufräumarbeiten, die bis ca 19:00 andauerten, musste die Landesstraße für den Verkehr komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet.
Im Einsatz waren die Feuerwehren von Neumarkt und Salurn, das Weiße Kreuz, die Carabinieri, der Straßendienst, sowie die Landeagentur für Umwelt.


