Der Fahrer des Tanklasters blieb schwer verletzt in seiner Kabine eingeklemmt. Ein Großaufgebot von Rettungskräften wurde von der Landesnotrufzentrale alarmiert und war binnen weniger Minuten an der Unfallstelle.
Während der Fahrer von einem PKW mit leichten bis mittelschweren Verletzungen aus seinem Fahrzeug austeigen konnte und von einem
Rettungswagen des Weissen Kreuz Neumarkt ins Krankenhaus gebracht werden konnte, musste der Fahrer des Tanklasters mit schwerem Rettungsgerät aus der total zerdrückten Fahrerkabine herausgeschnitten werden.
Nachdem der Fahrer gerettet war, wurde er vom Notarzt des Rettungshubschrauber Pelikan 1 erstversorgt und dann ins Bozner Krankenhaus geflogen.
Durch die ungeheuere Wucht des Aufpralles der beiden LKW's wurde an beiden Schwer-Fahrzeugen die Anhängevorrichtung der Anhänger abgerissen.
Aufgrund des Unfalles musste die Nordspur der Brennerautobahn während der Arbeiten gesperrt werden. Da sich der Unfall genaus zwischen der Ausfahrts und der Einfahrt der Mautstelle Neumarkt befand, konnte der Verkehr aus dem Süden über die Mautstelle umgeleitet werden. Trotzdem kam es zu kilometerlangen Staus.
Erst gegen 14:00 Uhr konnten die beiden LKW abgeschleppt werden, und die Nordspur konnte für den Verkehr geöffnet werden.


