Übung Verkehrsunfall in unwegsamen Gelände

20160301a"Alarmstufe 5, Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen und beginnender Rauchentwicklung auf der Straße Richtung Mazon". Mit dieser Meldung läutete der Übungsleiter den Beginn der Übung ein.

Umgehend rückte der erweiterte Rüstzug, bestehende aus Einsatzleitfahrzeug, Vorausrüst- und Schwerrüstfahrzeug, zwei Tankwagen, Transportfahrzeug, Mannschafts- und Mehrzweckfahrzeug aus.

Beim Eintreffen am Übungsort wurde folgende Lage festgestellt: ein PKW ist in einer engen Kehre über die Fahrbahn geraten, hat dabei die Leitplanke durchbrochen und ist über eine etwa 7m hohe Straßenstützmauer abgestürzt. Das Fahrzeug kam auf der Beifahrerseite zwischen einigen Bäumen, in sehr unwegsamen Gelände, zu Stehen. Im Inneren des Fahrzeuges wurden zwei Personen ausfindig gemacht, beide eingeklemmt.

20160301bUm zum Unfallfahrzeug vorrücken zu können, mussten sich die Wehrmänner an einer eigens dafür aufgebauten Seilvorrichtung abseilen. Auch der hydraulische Rettungssatz und anderen Geräte mussten per Hand abgeseilt werden. Es wurde absichtlich auf den Gebrauch von Leitern verzichtet, um auch Tätigkeiten der Höhen- und Tiefenrettung (HTR) in die Übung einzubauen.

Nachdem das Auto gesichert wurde, konnte ein Wehrmann über den Kofferraum zu den Personen vorrücken und diese betreuen. Während der Betreuung der „Verletzten“ im Inneren des Fahrzeuges meldeten diese, der Unfallfahrer hätte das Auto nach dem Unfall verlassen, weshalb auch gleich zwei Suchtrupps losgeschickt wurden um den eventuell verletzten Fahrer zu finden.

Aufgrund der Verletzungsmuster der sich im Fahrzeug befindenden Personen, entschied man sich die, auf der Rückbank sitzenden Person, als erstes aus dem Fahrzeug zu befreien. Mit wenigen Schnitten gelang es genügend Platz zu schaffen um den Verletzten direkt in die Rettungswanne zu heben und diese im Anschluss, mittels Seilwinde des Schwerrüstfahrzeuges, auf die Straße zu hieven.

20160301cAnschließend versuchte man mit Hilfe eines Rettungszylinders den Fußraum des Beifahrers so zu vergrößern, um auch diesen aus seiner misslichen Lage befreien zu können. Dies konnte recht zügig durchgeführt werden und somit wurde auch die zweite Person mittels Rettungswanne auf festen Untergrund befördert. Die abgängige dritte Person wurde hingegen bei „Bekannten“ in der Nähe des Geschehens vorstellig, wodurch die Suchmannschaften zurückkehren konnten.


Nach einer kurzen Nachbesprechung im Gerätehaus war die Übung nach etwa zwei Stunden beendet.

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